Emotionale Intelligenz – Rhetorik im Büro

Um im Beruf Erfolge erzielen zu können, sind heute nicht nur Fachkenntnisse gefragt. Man sollte auch ein hohes Maß an emotionaler Intelligenz mitbringen, um sich mit einem optimalen Umgang mit den Kollegen und Vorgesetzten Vorteile verschaffen zu können. Außerdem gibt es einige Möglichkeiten, sich mit dem Erwerb von Zusatzwissen außerhalb des eigenen Fachgebietes die Möglichkeit zu sichern, Chancen immer frühzeitig erkennen und optimal für sich ausnutzen zu können.

Die Körpersprache

Man sagt, dass der Mensch einen großen Teil der Informationen über die Körpersprache zum Ausdruck bringt. Sie kann eine Aussage unterstreichen oder ins Gegenteil verkehren. Wer die Körpersprache richtig erkennen und interpretieren kann, der bekommt bei der Kommunikation immer auch ein ehrlicheres Feedback. Worte kann man ganz zielgerichtet und bewusst wählen, während der Körper seine Signale überwiegend unbewusst aussendet. Ein kurzes Zucken der Augenbrauen gibt Auskunft darüber, dass man sein Gegenüber zum Erstaunen gebracht hat. Vor dem Körper verschränkte Arme signalisieren nonverbal Ablehnung.

Die Graphologie

Aus der Schrift eines Menschen lassen sich viele Rückschlüsse auf seinen Charakter ziehen. Wer sich hier ein wenig auskennt, der hat nicht nur im beruflichen Leben einige Vorteile, denn er kann sein Auftreten auf die zu erwartende Reaktion der Mitmenschen zielgerichtet abstimmen. Zwar werden die Erkenntnisse der Graphologie in der Schulmedizin noch nicht eingesetzt, aber beispielsweise in der Kriminalistik werden sie zu einer der Grundlage der Erstellung von Täterprofilen verwendet. Wer im realen Leben „die Peitsche schwingt“, der bringt das auch in der Schrift durch eine harte und besonders druckstarke Linienführung von oben nach unten zum Ausdruck.

Die Macht der Stimme und der Worte

Bei der verbalen Kommunikation kann man mit der Variation seiner Stimme gezielt Emotionen bei den Gesprächspartnern auslösen. Es gibt nichts Schlimmeres als Dozenten, die ihren Lehrstoff mit eintöniger Stimme „herunter leiern“. Sie müssen sich nicht wundern, wenn ihren Zöglingen an den Tischen die Augen zufallen. Mit einer kurz erhobenen Stimme kann man sich Aufmerksamkeit verschaffen. Gezielt eingesetzte kurze Sprechpausen sorgen bei den Zuhörern für Neugier. So lässt sich Spannung aufbauen, wenn man beispielsweise eine neue Idee vorbringen möchte. Bei Streitgesprächen kann man durch eine besonders ruhige Sprechweise die „Emotionen herunter fahren“ und die Diskussionsteilnehmer wieder zu mehr Sachlichkeit bewegen.