Mitarbeiterbefragungen – Mitarbeiterzufriedenheit sorgt für Erfolg

Hoch motivierte Mitarbeiter sind das höchste Kapital eines Unternehmens. Es können von Seiten der Unternehmensleitung noch so viele Strategien entworfen werden, um den Absatz, die Kundenbindung oder die Ausweitung von erfolgreichen Geschäftsfeldern voranzutreiben: ohne die Umsetzung all dieser Pläne und die Unterstützung durch die Mitarbeiter kann kein Unternehmen erfolgreich sein.

Ein gutes und wirklich erfolgreiches Unternehmen zeichnet sich dadurch aus, dass die notwendigen Entscheidungen und Maßnahmen von allen Beteiligten getragen und unterstützt werden. Ein ganz entscheidender Punkt ist dabei, dass sowohl die Ziele als auch die damit verbundenen Auswirkungen und möglichen Änderungen den Mitarbeitern so klar und eindeutig kommuniziert werden, dass sie nicht möglichst keine Ängste sondern vielmehr den Willen am Mitgestalten auslösen.

Vor allem in Zeiten der Veränderungen – und welches Unternehmen durchlebt nicht eigentlich regelmäßig oder sogar permanent diese speziellen Zeiten – ist es wichtig, die Mitarbeiter zu motivieren, weiterhin Höchstleistungen zu zeigen.

Ein wichtiges Kriterium für ein langfristig erfolgreiches Unternehmen ist die Mitarbeiterzufriedenheit. Sicher ist es schön, am Ende des Monats mit einem Blick auf die Gehaltsabrechnung zu sehen, dass man als Arbeitnehmer dem Unternehmen etwas wert ist. Aber neben der zuverlässigen und regelmäßigen Entlohnung ist es auch wichtig, die Mitarbeiter in ihren Wünschen, Bedenken und Sorgen ernst zu nehmen.

Ein wichtiges Instrument ist bei erfolgreichen Unternehmen deshalb regelmäßig durchgeführte Mitarbeiterbefragungen, die stets auf freiwilliger Basis und anonym, teils aber zumindest abteilungsbezogen ausgewertet die tatsächliche Stimmung im Unternehmen wiedergeben und damit über die Darstellung der allgemeinen Mitarbeiterzufriedenheit einen guten Ansatzpunkt für mögliche anstehende Veränderungen geben.

Das große Potenzial der Mitarbeiterbefragungen wird von vielen Unternehmensleitungen oft unterschätzt. Dabei können gerade auf diesem Weg sehr viele und auch durchaus entscheidende Informationen über den internen Zustand des Unternehmens gesammelt werden. Sehr wichtig ist dabei jedoch, dass von Seiten der Belegschaft mit Mitarbeiterbefragungen keinerlei negative Assoziationen verbunden werden.

Es ist absolut unabdingbar, dass von Anfang an klar gestellt wird, dass Mitarbeiterbefragungen einzig dem Ziel dienen, die Mitarbeiterzufriedenheit festzustellen und dass aus der Befragung weder direkte personelle Konsequenzen drohen noch dass diese zum Ausspionieren eingesetzt werden. Der inhaltliche Schwerpunkt von Mitarbeiterbefragungen sollte deshalb ausdrücklich auf die Einschätzung der internen Verständigung, der persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten sowie die vorhandene und evtl. verbesserungswürdige Darstellung des Unternehmens dem Kunden gegenüber beschränkt werden.

Jegliche persönlich aufzufassende Inhalte – zum Beispiel Raum für direkte Beschwerden über einzelne Kollegen/Kolleginnen bzw. Führungskräfte – können durchaus kontraproduktiv wirken und bei späteren Mitarbeiterbefragungen zu Abschreckung führen. Sinnvollerweise sollte vor allem in großen Unternehmen der Betriebsrat bereits im Vorfeld involviert werden, damit die unparteiische Fragestellung und auch eine dementsprechende Auswertung nicht in Frage gestellt werden kann.