Podcast für KMU: 5 einfache Schritte für Ihren Erfolg


Erfolgreiche Selbstvermarktung durch einen Podcast

Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) können die richtigen Hebel bei der Selbstvermarktung über den Erfolg und die Zukunft des Unternehmens entscheiden. Der Podcast hat sich neben dem klassischen Social-Media-Marketing zu einem Marketing-Instrument mit ausgezeichneten Erfolgsaussichten entwickelt.

Gleichzeitig trifft der Podcast in jeglichen Altersklassen auf ein interessiertes Publikum – die optimale Basis, um eine Werbebotschaft gezielt zu platzieren. Mit nur 5 einfachen Schritten ist es für jedes KMU möglich, einen Podcast zu erstellen und so die gewünschte Zielgruppe zu erreichen. Wie das funktioniert, zeigt dieser Überblick.

1. Ziele festlegen und Zielgruppe definieren

Bevor Sie einen Podcast erstellen, sollten Sie – wie es bei allen Formen von Social-Media-Marketing üblich ist – Überlegungen anstellen, welche Marketing-Ziele Sie mit Ihrem Podcast erreichen wollen. Möchten Sie die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Produkt lenken oder gilt es, die Neuausrichtung Ihres Unternehmens in den Fokus zu rücken?

Weiterhin sollten Sie sich über Ihre Zielgruppe im Klaren sein, um eine zielgerichtete Ansprache passend zu Ihrem Unternehmen zu erreichen. Berücksichtigen Sie auch Faktoren wie Emotionalität durch Storytelling oder eine sachliche Tonalität, bei welcher pure Fakten glänzen.

2. Storyline entwerfen und Inhalte strukturieren

Damit Ihre Zuhörer*innen bis zum Ende Ihres Podcasts gespannt dabei bleiben, ist es wichtig, die eigentliche Werbebotschaft in eine spannende Story einzubetten und so einen Spannungsbogen aufzubauen. Bedenken Sie, dass Zuhörer*innen womöglich abschalten, wenn Sie mit der Tür ins Haus fallen. Verbauen Sie Ihre Werbebotschaft geschickt, ohne dass sie zu offensichtlich ist, und versuchen Sie, einem roten Faden zu folgen.

Verwenden Sie als Hintergrund-Story ein Thema, von welchem Sie wissen, dass es hierfür viele Interessenten gibt. So steigern Sie die Attraktivität Ihres Podcast-Angebots. Nutzen Sie außerdem die Möglichkeit zur Abwechslung durch Podcast-Gäste.

3. Podcast erstellen

Das Konzept steht und Sie haben es zu Papier gebracht? Nun gilt es, den Podcast aufzunehmen. Dafür benötigen Sie die passende Technik in einer hohen Qualität, um Ihren Zuhörer*innen das beste Hörerlebnis zu bieten. Organisieren Sie neben der Aufnahme-Software ein Mikrofon mit Popschutz, welcher den Wind des gesprochenen Wortes zugunsten eines glasklaren Klangs eliminiert.

Idealerweise wählen Sie für die Aufnahme einen Raum mit ausgezeichneter Akustik. Sollte dieser noch nicht vorhanden sein, können Sie eine Akustik-Paneele anbringen.

4. Podcast final bearbeiten

Bevor Sie Ihren Podcast online stellen, sollten Sie die Länge kritisch überprüfen und sie hörerfreundlich schneiden. Dabei ist es wichtig, Kunstpausen (nicht zu knapp) und unsichere Stellen zu entfernen. Achten Sie darauf, dass der Redefluss dynamisch bleibt, inhaltlich sinnvoll ist und dass Schnittstellen nicht hörbar sind. Außerdem ist es wichtig, die Lautstärke auf ein angenehmes Mittelmaß zu regulieren.

Sie planen, regelmäßig einen Podcast herauszugeben? Versehen Sie ihn mit einem Wiedererkennungsmerkmal. Hierfür ist ein Intro mit einem Jingle sinnvoll. Achten Sie aus rechtlichen Gründen unbedingt auf die Musik-Lizenzierung, verwenden Sie lizenzfreie Musik oder erwerben Sie die Nutzungsrechte!

5. Upload und Marketing

Ihr Podcast sollte auf jeden Fall in den zentralen Verzeichnissen Apple Podcast und Spotify zu finden sein.

Sie haben den finalen Podcast erfolgreich online gestellt? Wie jedes andere Produkt auch, gilt es, diesen gezielt zu bewerben. Nutzen Sie hierfür idealerweise Ihre Social-Media-Kanäle, die Sie ohnehin für Ihre gewünschte Zielgruppe bespielen. Hier tummelt sich genau das Publikum, welches Sie erreichen wollen, sodass Sie es nur noch für Ihren Podcast begeistern müssen.

Gleichzeitig sollten Sie Ihre anderen Marketing-Kanäle wie einen Newsletter für das Bewerben Ihres Podcasts nicht außer Acht lassen. Auch hier kommt es auf einen guten Marketing-Mix an.