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Arbeitstechniken

Präsentationstechniken mit Beamer und Minibeamer

By 28. September 2012No Comments

Die Zeiten, in denen man Informationen mit Kreide an eine Tafel schreiben musste, sind glücklicherweise vorbei. Heute gibt es modernere Techniken, mit denen Informationen in einer wesentlich ansprechenderen Form präsentiert werden können. Auch die Preise für die Technik sind recht günstig geworden, so dass sie für jedermann erschwinglich ist. Und es werden zunehmend auch Modelle wie das Time Sharing für Technik eingeführt, so dass der Einzelne nicht einmal mehr die gesamten Kosten der Investition auf sich nehmen muss, sondern sich die vorhandenen Ressourcen mit anderen Usern teilen kann.

Einfache Projektoren

Ein erster Schritt in die richtige Richtung war die Einführung der Overhead-Projektoren. Sie arbeiten mit einer Leuchtquelle und verschiedenen Spiegeln. Das Licht wird durch Folien hindurch geführt und so ein Bild auf einer Leinwand erzeugt. Anfänglich konnten die Folien nur mit einem speziellen Stift beschrieben werden. Ein echter Fortschritt waren die bedruckbaren Folien, mit denen dann auch am Computer erstellte Inhalte verwendet werden konnten. Ihre einzige Einschränkung bestand noch darin, dass man damit nur statische Inhalte ausgeben konnte.

Die moderne Wiedergabe multimedialer Inhalte

In den Schulungs- und Konferenzräumen haben inzwischen die Beamer Einzug gehalten. Sie können mit dem Computer oder mit einem multifunktionalen Player gekoppelt werden. Auch das Zuspielen von Inhalten direkt von einem USB Stick aus ist Dank einer ausgereiften Firmware möglich. Beamer mit einem traditionellen Leuchtmittel haben den Nachteil, dass sie eine gewisse Nachlaufzeit benötigen, um das Leuchtmittel kühlen zu können. Auch verursacht die Kühlung oftmals störende Nebengeräusche.

Wesentlich besser für den mobilen Einsatz geeignet sind die Beamer, bei denen bei der Ausgabe Lasertechnik zum Einsatz kommt. Hier fällt keine Notwendigkeit der Nachkühlung an und sie bringen es einerseits auf eine hohe Lichtstärke und andererseits auf eine gegenüber den traditionellen Projektorlampen deutlich verlängerte Lebensdauer. Ihre Gehäuse sind sehr kompakt und leicht, so dass sie problemlos auch in eine Aktentasche mit hinein passen.

Interessant ist, dass sch inzwischen auch Tablet PCs und Smarthones als Datenquellen für multimediale Präsentationen eignen. Das erspart dem Nutzer den Aufwand, ständig sein Notebook mit sich herumtragen zu müssen. Die Übertragung der auszugebenden Daten kann wahlweise über den Mini USB Port oder einen HDMI Port im Miniformat erfolgen. Als besonders hilfreich erweist sich dabei die Tatsache, dass die Prozessoren und Grafikchips der mobilen Endgeräte die Ausgabe inzwischen sogar schon in Full HD Auflösung mit 1.920 mal 1.080 Bildpunkten möglich machen.

Minibeamer – nur eine Notfalllösung?

Minibeamer sind keinesfalls eine Notlösung. Ihre Technik ist inzwischen so ausgereift, dass sich mit ihnen ebenfalls gute Auflösungen und vernünftige Leuchtstärken erzielen lassen. Zu den neusten Errungenschaften auf diesem Gebiet gehören Camcorder, bei denen auf der Rückseite des klappbaren Displays ein Minibeamer mit integriert ist.